Comunidade Servos de Maria do Coração de Jesus

Comunidade Servos de Maria do Coração de Jesus

Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

Die Gemeinschaft „CSMCG“ wurde von dem Ehepaar Ana Rita Otaviano Tavares de Melo und José Tavares de Melo - von allen Mãezinha und Paizinho genannt - gegründet. Beide stammen aus katholischen Familien mit starken moralischen und religiösen Prinzipien.
 
Die Geschichte ihrer Liebe, eine ferne Vorbereitung für die CSMCG, begann 1954, als sie sich trafen; José war 9 und Ana Rita 6 Jahre alt.
Im Jahr 1967 heirateten sie und bekamen eine Tochter und drei Söhne. Sie widmeten sich eifrig und erfolgreich ihrer Unternehmertätigkeit, ohne die Ausbildung ihrer Kinder zu vernachlässigen und ohne sich den Bedürfnissen der Armen zu verschließen. 
Am 7. Januar 1972 starb Paulino, ein Bruder Mãezinhas, und ließ eine tiefe Wunde in ihrem Herzen.
Die im Februar 1989 stattgefundene Entführung und anschließende Freilassung von Neda, der Mutter von Mãezinha, war die unmittelbare Vorbereitung auf den Ruf Gottes und veranlasste unsere Gründer dazu, sich vollständig  von materiellen Gütern zu lösen.
Als am 4. Februar 1995 Mãezinha in das Zimmer zurückkehrte, wo sie während eines großen spirituellen Ereignisses in einem Jesuitenkolleg untergebracht war, hörte sie deutlich eine sehr süße weibliche Stimme, die leise sagte: "Tochter, du wirst die große Mission haben, dich um die Kranken zu kümmern." Sie erkannte sofort, dass  es Jesus‘ Mutter, die Jungfrau Maria, war. Diese Worte waren der Ruf Gottes, sich von allen ihren Projekten und wirtschaftlichen Aktivitäten zu lösen und über ihre Ängste und ihren eigenen Willen zu gehen - und prägten damit den Beginn eines tiefen Gebetsleben.
Nachdem sie, durch ein am nächsten Tag geschehenes Zeichen, eine Bestätigung ihrer Berufung erhalten hatte, und geistig von ihrem ersten spirituellen Leiter, Pater José de Andrade Abner und von Mons. Marcelo Pinto Carvalheira, dem späteren Erzbischof von Paraiba begleitet wurde, begann sie täglich die Kranken in Krankenhäusern zu besuchen; später die spirituellen Kranken im Gefängnis Roger in João Pessoa; und schließlich, die Missionslehren Jesu zu den zwölf Aposteln, die im Kapitel 10 des Matthäusevangelium enthalten sind, ernsthaft nehmend, besuchte sie, zusammen mit Paizinho , die Städte  im Bundesstaat Paraiba und bildete mit den Menschen vor Ort Gebetsgruppen des Rosenkranzes und der Mission.
Je mehr sich unsere Gründer der Arbeit der Evangelisierung widmeten, desto mehr fühlten sie sich von der Liebe Christi (2 Kor 5,14) unter Druck gesetzt, der " als er die vielen Menschen sah, Mitleid mit ihnen hatte; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben, und sagte: " Ich habe Mitleid mit diesen Menschen!" (Vgl Mt 15,32b; 9,36) 
Sie stellten mit tiefem Schmerz die Ursachen so vieler Übel in der Familie fest, und wie weit Erkalten des Glaubens, Frevel gegen die heilige Eucharistie , besonders durch unwürdig erhaltene Kommunionen , Verlassen der Kirche mit Eintritt in Sekten, Aberglaube, ungezügelte Unmoral, Untreue zu Verpflichtungen, Unbeständigkeit im Guten, große Zerbrechlichkeit angesichts der Vorschläge und Aggressionen der Welt, verbreitet war. Und Mangel an Glauben und Verkündigung des Wortes Gottes und der Lehre fügte sich hinzu: " der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von allem, was der Mund des Herrn spricht. (Dtn 8,3b) Seit Beginn ihrer Missionstätigkeit wurden die Gründer immer herzlich willkommen geheißen und unterstützt von Pater Severino Alencar Leite, dem Pfarrvikar der Stadt Condado des Staates Paraiba, der dann Mitbegründer der Gemeinschaft wurde.
Am 21. September 1997, Tag des Apostels Matthäus, befanden sich unsere Gründer in einem Marienheiligtum und lernten die zukünftigen Mit-Gründer der Gemeinschaft kennen: Pater Lorenzo D'Andrea und Schwester Bettina Knapp. Es geschah an diesem Ort, dass Mãezinha während einer Zeit des Gebets die Anfrage des Herrn hörte, eine missionarische und kontemplative Gemeinschaft zu gründen.
Im Oktober 1999 begann die erste Erfahrung des Gemeinschaftslebens einiger Missionare. Sofort begann die Organisation von Evangelisierungstreffen und Gebetsexerzitien von einer Woche Dauer in der Granja Paraíso, wo Ana Rita und José begannen,  für ihr Engagement von vielen liebevoll "Mãezinha und Paizinho" genannt zu werden.
Am 21. März 2000 wurde die Gemeinschaft durch den Erzbischof Mons. Marcelo Pinto Carvalheira offiziell und kanonisch genehmigt. Am 13. Oktober 2001 begann der kontemplative weibliche Zweig. Im Januar 2003 wurden die ersten Missions- Brüder und -Schwestern geweiht. Am 11. Februar 2009 wurde der Zweig der kontemplativen Männer eingeweiht.

 

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